Jahresbericht 2023 von IRAS COTIS

IRAS COTIS schaut auf ein erfolgreiches, aber auch bewegtes Jahr zurück. Unser grösstes Projekt «Dialogue en Route» konnte die Reichweite weiter ausbauen.

Das grösste Projekt von IRAS COTIS «Dialogue en Route» konnte die Reichweite weiter ausbauen. Die finanzielle Sicherheit half mit, die Projektziele erfolgreich umzusetzen und qualitativ ansprechende Vermittlungsangebote zu entwickeln. Das engagierte Team und die Guides ermöglichten mit Tables Rondes, Aktionen und Veranstaltungen eine Auseinandersetzung mit aktuellen Themen wie Radikalisierung, Rassismus und Fragen der zukünftigen Finanzierung.

Evaluation, Überarbeitung der Website, Steigerung der Reichweite, Suchmaschinenoptimierung und nebenher noch die wöchentlich erscheinenden Beiträge: Unser jüngstes Projekt «religion.ch» erlebte ein intensives Jahr, präsentiert sich aber nach Abschluss der Arbeiten benutzerfreundlicher und klarer.

Die «Woche der Religionen» ermöglichte dank des Engagements der vielen regionalen Organisator:innen wieder viele überraschende Begegnungen. Das Netzwerk lud zu einem vielfältigen Programm mit rund 100 Veranstaltungen schweizweit ein. Auch der Erfahrungsaustausch fand wie jedes Jahr statt, Ideen machten die Runde und sind eine Inspiration für weitere interreligiöse Veranstaltungen.

Ebenfalls zur Vernetzung organisierte IRAS COTIS 2023 zum ersten Mal ein Netzwerktreffen, bei dem die Möglichkeit zu thematischen Diskussionen und informellem Austausch rege genutzt wurde.

Ein Höhepunkt des Jahres war die GV und der Besuch bei der Sikh-Gemeinschaft in Langenthal. Für unsere Mitglieder waren der Tempel und die Gastfreundschaft der Sikhs ein eindrückliches Erlebnis und eine einmalige Gelegenheit, die wenig bekannte Religion kennenzulernen.

Die Ereignisse ab Oktober 2023 im Nahen Osten hatten leider auch Auswirkungen auf das Zusammenleben in der Schweiz. So löste im November ein Medienbericht innerhalb des Vorstands von IRAS COTIS einen Konflikt aus und trug diesen in die Öffentlichkeit. Im Rahmen einer Mediation haben sich die Betroffenen ausgesprochen und konnten so die Voraussetzungen für die Weiterführung des interreligiösen Dialogs schaffen.

Es ist uns ein Anliegen, allen zu danken, die uns begleiten, mitdenken, in den Projekten mitarbeiten und unseren Verein mitfinanzieren. Ohne unsere Mitglieder und Trägerorganisationen, Bund, Kantone und Stiftungen wäre die Arbeit von IRAS COTIS nicht denkbar.

IRAS-COTIS GV in Langenthal, 7. Mai 2023